Freitag, 7. Januar 2011

Türen wachsender Kristallperlen by Renate F.

Auf dieser Seite verewige ich ein paar der Gedichte, welche ich vor langer Zeit von meiner lieben Freundin Renate gewidmet bekommen habe.

Sie haben in einer schwierigen Zeit genau das ausgedrückt, wie ich mich fühlte.


-Verloren
in einer Welt
ohne Boden
keinen Halt mehr
ich falle

Wer hilft mir-





-Jemand hat über Nacht
die ganze Welt in
Zuckerguß getaucht

Der Schnee hat die Traurigkeit
des Nebels
verdrängt-




Ein kalter Novembertag,
Regen trommelt an die Scheibe.
Der Wind fegt die letzten
Blätter von den Bäumen.
Der Herbst hat sich
verabschiedet.
Wolken verdunkeln den
Himmel,
Seelen verlorener Menschen
tanzen.

Der Traum des Winters!



-Das kleine Mädchen
daß früher hierher kam
ist erwachsen geworden
aber ihre Träume
hat sie mitgenommen
in der Hoffnung
ihm
zu begegnen.-


Mein Lieblingsgedicht:

Ich baute mein Haus 
der Gefühle
auf Deinen Worten auf
 ohne sie zu hinterfragen 
nahm als Bauvorschrift deine Gesten 
ohne auf den Boden zu achten
jetzt übernimmt
keine Versicherung
die Schäden
denn die Wände sind brüchig
und die Verwaltung
versiegelte mein Traumhaus
wegen Baufälligkeit

Übrigens
demnächst wird es abgerissen
man hat beschlossen
dem Verantwortlichen
dies in Rechnung zu stellen




Wie alt bin ich
zu alt
meine Gefühle
zu sagen
zu jung
sie auszuleben
irgendwo
dazwischen



Manchmal
eiseskälte
im gleizendem Sonnenlicht

Manchmal
stumm
inmitten von Leuten

Manchmal
allein
in einer Welt voller Menschen

Manchmal
nicht erklärbar

Manchmal
......



Alt geworden
dreißig schon
Spuren die Frau
nicht mehr wegschminken
kann
tief eingegraben
unauslöschbar
Gedanken
nach wie vor jung
voller Leben
verrückter Ideen
keinen Einklang zusammen

Innere Zerrissenheit


Danke Renate

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