Auf dieser Seite verewige ich ein paar der Gedichte, welche ich vor langer Zeit von meiner lieben Freundin Renate gewidmet bekommen habe.
Sie haben in einer schwierigen Zeit genau das ausgedrückt, wie ich mich fühlte.
-Verloren
in einer Welt
ohne Boden
keinen Halt mehr
ich falle
Wer hilft mir-
-Jemand hat über Nacht
die ganze Welt in
Zuckerguß getaucht
Der Schnee hat die Traurigkeit
des Nebels
verdrängt-
Ein kalter Novembertag,
Regen trommelt an die Scheibe.
Der Wind fegt die letzten
Blätter von den Bäumen.
Der Herbst hat sich
verabschiedet.
Wolken verdunkeln den
Himmel,
Seelen verlorener Menschen
tanzen.
Der Traum des Winters!
-Das kleine Mädchen
daß früher hierher kam
ist erwachsen geworden
aber ihre Träume
hat sie mitgenommen
in der Hoffnung
ihm
zu begegnen.-
Mein Lieblingsgedicht:
Ich baute mein Haus
der Gefühle
auf Deinen Worten auf
ohne sie zu hinterfragen
nahm als Bauvorschrift deine Gesten
ohne auf den Boden zu achten
jetzt übernimmt
keine Versicherung
die Schäden
denn die Wände sind brüchig
und die Verwaltung
versiegelte mein Traumhaus
wegen Baufälligkeit
Übrigens
demnächst wird es abgerissen
man hat beschlossen
dem Verantwortlichen
dies in Rechnung zu stellen
Wie alt bin ich
zu alt
meine Gefühle
zu sagen
zu jung
sie auszuleben
irgendwo
dazwischen
Manchmal
eiseskälte
im gleizendem Sonnenlicht
Manchmal
stumm
inmitten von Leuten
Manchmal
allein
in einer Welt voller Menschen
Manchmal
nicht erklärbar
Manchmal
......
Alt geworden
dreißig schon
Spuren die Frau
nicht mehr wegschminken
kann
tief eingegraben
unauslöschbar
Gedanken
nach wie vor jung
voller Leben
verrückter Ideen
keinen Einklang zusammen
Innere Zerrissenheit
Danke Renate